Kann ich nicht einfach aufhören zu essen und zu trinken? Wäre das nicht ein sanfter Weg, zu sterben? – Diese Fragen stellen sich immer mehr Patientinnen und Patienten, die unter einer unheilbaren und für sie oft unerträglichen Krankheit leiden.
Viele Fachpersonen aus der Palliative Care machen die Erfahrung, dass Sterbefasten als Möglichkeit, das Leben selbstbestimmt zu beenden, mehr und mehr in den Fokus der Öffentlichkeit rückt. Sie stellen allerdings auch fest, dass es häufig Missverständnisse gibt.
Sterbefasten – oder wie es korrekt heisst der freiwillige Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit (FVNF) – wird von manchen als «sanfte Alternative zu Exit»
angesehen. Dabei machen Fachpersonen, auch aus der Pflege, die Erfahrung, dass Sterbefasten eine enorme Willenskraft voraussetzt und keineswegs
einfach durchzustehen ist.
Neben dem Vermitteln von Informationen geht es auch darum, Angehörigen eine Stimme zu geben und zu zeigen, wie wichtig interdisziplinäre Arbeit in diesem Kontext ist.
Mitdiskutieren werden Corinne Irniger (Pflegefachfrau Palliaviva), Monika Jaquenod-Linder (Konsiliarärztin Palliaviva) sowie ein:e Angehörige:r. Moderation: Marie-Therese Mäder.
Organisatoren: Palliaviva und Friedhof Forum
Mitwirkend: Friedhof Forum, Reto Bühler
reto.buehler@friedhofforum.ch
Weitere Informationen: https://www.palliaviva.ch/sterbefasten-was-heisst-das-fuer-die-angehoerigen/