„Spuren, die bleiben" – ein Spaziergang zur eigenen Endlichkeit

FormatFührung & Spaziergang
Datum & Zeit 28.10., 09:00–11:00
Dauer120 min.
OrtFriedhof Nordheim, Bushaltestelle Birchdörfli, Eingang zum Friedhof Google Maps
BarrierefreiheitJa
Max. Teilnehmendenzahl12
Min. Teilnehmendenzahl4
ZielgruppeAlle, die sich mit ihrer Endlichkeit auseinander setzten wollen
Sprache(n)D
PreisKostenlos
AnmeldungErforderlich
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Anmeldungen sind ab Ende Juni möglich! 

 

Es gibt Wege, die wir nicht gehen, um irgendwo anzukommen, sondern um uns selbst ein Stück näher zu kommen.

Der Spaziergang über den Friedhof Nordheim gehört zu diesen Wegen. Für ca. zwei Stunden bewegen wir uns durch eine Landschaft, die leise Geschichten erzählt: von Liebe, von Abschieden und von Spuren, die bleiben.

 

Bei jedem Wetter, denn auch das Leben selbst kennt keine perfekten Bedingungen. Es zeigt sich einfach – manchmal sanft, manchmal rau, immer wahr.

Während wir gehen, begleiten uns behutsame Impulsfragen. Sie öffnen innere Türen, ohne zu drängen. Sie laden ein, nachzuspüren:

  • Was bedeutet es für mich, dass mein Leben endlich ist?
  • Welche Spuren möchte ich hinterlassen?
  • Was trägt mich – auch in Zeiten des Abschieds?
  • Welche Beziehungen verdienen heute meine Aufmerksamkeit?
  • Wie möchte ich leben, wenn ich meine Endlichkeit ernst nehme?

 

Der Friedhof wird dabei nicht zum Ort der Schwere, sondern zu einem Resonanzraum. Zwischen alten Bäumen, stillen Wegen und Namen, die bleiben, entsteht ein Moment der Klarheit:

  • Endlichkeit ist nicht nur Verlust – sie ist auch Einladung.
  • Einladung, bewusster zu leben.
  • Einladung, mutiger zu lieben.
  • Einladung, das Wesentliche nicht aufzuschieben.

Dieser Spaziergang ist kein Seminar, kein Vortrag, kein therapeutisches Setting. Er ist ein Angebot, sich selbst zu begegnen – achtsam, ehrlich und in Bewegung.